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Person paddelt mit einem Naturbummler Stand Up Paddle Board auf dem ruhigen Bodensee zwischen Bootsstegen
Bodenseeregion / Getestet

SUP am Bodensee: Mit dem Board von Naturbummler aufs Wasser

Werbung / Den Bodensee vom Wasser aus entdecken, morgens über den spiegelglatten See paddeln und zwischendurch einfach ins kühle Wasser springen – Stand Up Paddling gehört für mich zu den schönsten Möglichkeiten, den Bodensee zu erleben. Und das Beste: Dafür braucht es weder jahrelange Erfahrung noch eine riesige Ausrüstung. Mit einem eigenen SUP-Board ist man flexibel und kann spontan entscheiden, wann es raus aufs Wasser geht.

Für meine SUP-Runden habe ich deshalb das Stand Up Paddle Board von Naturbummler ausprobiert. Was das Board kann, für wen es geeignet ist und wo sich eine Tour am Bodensee besonders lohnt, verrate ich dir hier.

SUP am Bodensee – mehr als nur Sport

Es gibt diese Bodensee-Momente, für die man eigentlich gar keinen großen Plan braucht: Das Wetter passt, der See liegt ruhig vor einem und man denkt sich spontan: Warum eigentlich nicht aufs Wasser?

Genau dafür ist SUP perfekt.

Während man auf dem Board langsam am Ufer entlangpaddelt, bekommt man eine ganz andere Perspektive auf den Bodensee. An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Alpen, während unter einem das Wasser glitzert.

Besonders schön ist der See am frühen Morgen oder am Abend. Dann ist es häufig deutlich ruhiger und man kann nahezu lautlos über das Wasser gleiten. Für mich gibt es kaum eine entspanntere Art, den Bodensee zu genießen.

Mein SUP von Naturbummler

Für meine Touren am Bodensee habe ich das Stand Up Paddle Board von Naturbummler dabei. Das aufblasbare Allround-Board misst 3,30 Meter in der Länge und 81 Zentimeter in der Breite. Mit rund acht Kilogramm lässt es sich unkompliziert transportieren und nach dem Ausflug wieder im mitgelieferten Rucksack verstauen.

Gerade für einen See wie den Bodensee gefällt mir der Allround-Ansatz: Das Board ist nicht ausschließlich auf Geschwindigkeit ausgelegt, sondern vor allem auf Stabilität und Vielseitigkeit. Naturbummler setzt dabei auf eine Drop-Stitch-Light-Konstruktion mit doppellagigen PVC-Schichten sowie ein EVA-Deckpad, das für Grip und einen angenehmen Stand sorgt.

Das Board ist laut Hersteller für bis zu 150 Kilogramm ausgelegt und sowohl für Einsteiger als auch für erfahrenere Paddler gedacht.

Alles dabei für die erste Tour

Praktisch finde ich vor allem, dass man nicht erst eine komplette SUP-Ausrüstung zusammensuchen muss. Zum Set gehören:

  • SUP-Board
  • dreiteiliges, höhenverstellbares Paddel
  • abnehmbare Finne
  • Sicherheits-Leash
  • Hochdruckpumpe
  • Transportrucksack
  • Transportnetz
  • Reparatur-Kit

Damit kann man nach dem Auspacken eigentlich direkt loslegen. Nach der Tour wird das Board wieder zusammengepackt und nimmt im Auto deutlich weniger Platz ein als ein Hardboard.

Warum ein Allround-SUP für den Bodensee sinnvoll ist

Der Bodensee ist zwar ein tolles SUP-Revier, aber eben kein kleiner Badesee. Wind, Wellen und der Schiffsverkehr können sich schnell verändern. Gerade deshalb würde ich für entspannte Touren eher auf ein stabiles Allround-Board als auf ein möglichst schmales und schnelles Touring-Board setzen.

Das Naturbummler-SUP ist mit seinen 81 Zentimetern Breite entsprechend auf Stabilität ausgelegt. Gerade beim entspannten Paddeln finde ich das angenehm, denn die ersten Meter auf einem SUP fühlen sich auch mit etwas Erfahrung immer wieder ein bisschen wackelig an. Ein breiteres Board verzeiht dabei den einen oder anderen unsicheren Paddelschlag.

Und falls man irgendwann lieber sitzend unterwegs sein möchte: Das Naturbummler-System lässt sich mit entsprechendem Zubehör sogar zum Kajak umbauen. Ein passendes Bundle enthält beispielsweise zusätzlich einen Kajaksitz und ein Doppelpaddel.

Die schönsten SUP-Spots am Bodensee

Das Schöne am Bodensee: Man muss nicht weit fahren, um einen guten Einstieg zu finden. Rund um den See gibt es zahlreiche Möglichkeiten – und jede Ecke hat ihren eigenen Charakter.

1. Friedrichshafen & Fischbach

Für mich ist die Gegend rund um Friedrichshafen ein toller Ausgangspunkt für eine SUP-Tour. Besonders der Bereich bei Fischbach eignet sich für eine Tour am Ufer entlang.

Eine beliebte Strecke führt von Friedrichshafen in Richtung Immenstaad. Sie verläuft weitgehend ufernah und bietet unterwegs immer wieder Möglichkeiten für eine Badepause.

Mein Tipp: Früh losfahren, eine kleine Tasche mit Snacks und Wasser auf dem Board verstauen und einfach ohne Zeitdruck am Ufer entlangpaddeln.

2. Lindau

Auch rund um Lindau macht das SUP besonders viel Spaß. Ein Highlight ist die Fahrt entlang der Lindauer Insel. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Blick auf die historische Inselstadt und kann anschließend noch gemütlich durch die Altstadt schlendern.

Mein Tipp: SUP-Tour und Sonnenuntergang verbinden. Wenn der See ruhig ist, wird daraus schnell einer dieser Bodensee-Abende, die man nicht so schnell vergisst.

3. Meersburg

Wer Weinberge, Altstadt und See verbinden möchte, ist in Meersburg richtig. Vom Wasser aus bietet sich ein schöner Blick auf die historische Stadt und die gegenüberliegende Seeseite.

Allerdings sollte man hier den Schiffsverkehr besonders im Blick behalten und sich entsprechend vorsichtig verhalten. Für Anfänger empfiehlt sich eher eine kurze Runde in Ufernähe als eine ambitionierte Tour über den offenen See.

4. Konstanz und die Umgebung

Auch rund um Konstanz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, aufs Wasser zu kommen. Wer schon etwas Erfahrung gesammelt hat, kann von hier aus längere Touren planen und beispielsweise die Insel Mainau oder die Reichenau in seine Route einbeziehen.

Gerade bei längeren Touren gilt aber: Die Entfernung auf dem Wasser sollte man nicht unterschätzen. Was auf der Karte nach einer kleinen Runde aussieht, kann auf dem SUP schnell mehrere Stunden dauern.

5 Tipps für deine SUP-Tour am Bodensee

1. Früh aufstehen lohnt sich.
Morgens ist der Bodensee häufig besonders ruhig. Außerdem ist es im Sommer noch nicht so heiß und an vielen Stellen deutlich weniger los.

2. Wetter und Wind vorher checken.
Der Bodensee kann sich schnell verändern. Bei starkem Wind, Gewitter oder schlechter Sicht sollte die SUP-Tour ausfallen. Gerade Anfänger sollten sich nicht zu weit vom Ufer entfernen.

3. Lieber am Ufer entlang als quer über den See.
Auch wenn der See an einem ruhigen Tag harmlos aussieht: Wind und Wellen können deutlich zunehmen. Eine ufernahe Route lässt sich leichter abbrechen und bietet mehr Möglichkeiten für Pausen.

4. Leash und Sicherheitsausrüstung gehören dazu.
Eine Sicherheits-Leash ist beim SUP unverzichtbar. Wer sich mehr als 300 Meter vom Ufer entfernt, muss auf dem Bodensee außerdem eine Rettungsweste mitführen. Das SUP muss zudem mit Name und Anschrift des Eigentümers gekennzeichnet sein.

5. Rücksicht auf Natur und Schifffahrt nehmen.
Schilfgürtel, Naturschutzgebiete und gekennzeichnete Sperrbereiche sind tabu. Auch Hafeneinfahrten sollten nur vorsichtig und zügig gequert werden. Auf dem Bodensee gelten besondere Regeln für Wassersportler, die in der Bodenseeschifffahrtsordnung geregelt sind.

Meine kleine Auszeit auf dem Wasser

Was SUP für mich so besonders macht, ist die Mischung aus Bewegung und Entspannung. Vor allem aber bekommt man vom Wasser aus einen ganz besonderen Blick auf den Bodensee. Ufer, Berge und Orte wirken plötzlich ganz anders – und an klaren Tagen reicht der Blick weit bis zu den Alpen. Dazu kommt diese besondere Ruhe draußen auf dem See. Gerade früh am Morgen oder späteren Abend fühlt sich das wie eine kleine Auszeit vom Alltag an.

Mit einem eigenen Board wird das Ganze noch spontaner. Das Naturbummler-SUP lässt sich im Rucksack transportieren, ist schnell aufgepumpt und bringt bereits die wichtigste Grundausstattung mit. Mit seiner Größe und dem stabilen Allround-Aufbau passt es für mich besonders gut zu entspannten Touren auf dem Bodensee – egal, ob man gerade erst mit SUP anfängt oder schon die nächste längere Runde plant.

Board aufpumpen, Paddel einstecken, ab aufs Wasser – und den Bodensee einfach mal aus einer anderen Perspektive genießen.

** Das Produkt wurde mir im Rahmen des Produkttests kostenfrei zur Verfügung gestellt,
meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst. **

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