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Lotte im Croozer
Alltägliches / Getestet

Croozer Dog: Fahrrad fahren mit Hund

Werbung – In diesem Jahr habe ich das Fahrrad fahren wieder für mich entdeckt. Statt mit dem Auto oder Bus geht es jetzt immer öfter mit dem Fahrrad in die Stadt, zum Einkaufen oder zu Verabredungen mit Freundinnen. Leider läuft Lotte nicht gerne am Fahrrad mit, also musste sie immer zuhause bleiben. Allerdings nur bisher, denn vor einigen Wochen ist ein Croozer Dog Fahrradanhänger bei mir angekommen – und der hat mich vom ersten Moment an begeistert. 🙂

Übrigens nicht nur mich, auch Lotte hat sich super schnell wohlgefühlt in dem Croozer. Zugegeben: Längere Fahrten müssen wir noch weiter trainieren und uns beide langsam dran gewöhnen. Aber an sich hat Lotte es von Anfang an toll gemacht, womit ich übrigens nicht gerechnet hatte. Denn eigentlich ist Lotte super ängstlich und daher war ich überrascht, wie problemlos und selbstverständlich sie in den Fahrradanhänger eingestiegen ist, nachdem ich ihn an meinem Fahrrad angebracht hatte. Zwar steht der Anhänger super sicher und stabil, aber dennoch „wackelt“ es natürlich ein kleines bisschen beim Einstieg des Hundes. Aber Lotte hatte gar kein Problem damit und hat sich direkt mal hingelegt. 🙂

Der Croozer in Bewegung

So konnten wir recht schnell mit dem Anhänger in Bewegung starten. Wie von Croozer empfohlen, habe ich erstmal damit begonnen, das Fahrrad samt Anhänger auf ebener Fläche zu schieben. Dadurch konnte Lotte die Bewegung an sich schon mal kennenlernen. Erste kürzere Probefahrten haben wir ebenfalls schon gemacht. Zwischendurch meckert Lotte noch etwas, aber ich bin mir sicher, das legt sich, sobald sie sich weiter dran gewöhnt hat. Denn natürlich ist das Fahren im Anhänger Trainingssache und damit etwas, was man langsam, mit Geduld und Belohnung aufbauen sollte. Sobald Lotte durchgehend entspannt im Fahrradanhänger mitfährt, freue ich mich schon auf längere Runden mit ihr – hoffentlich dann auch mal am Bodensee, wo wir ja regelmäßig sind. 🙂 Zur Eingewöhnung gibt’s bei Croozer übrigens ein hilfreiches Video, das die einzelnen Schritte zeigt.

Der Croozer Dog zieht sich am Fahrrad (ohne Elektro wohlgemerkt :D) übrigens ziemlich gut. Auf ebenen Straßen merkt man das zusätzliche Gewicht kaum. Sobald es leicht in die Steigung geht, ändert sich das natürlich – wäre auch merkwürdig, wenn nicht. 😀 Auf meiner Wunschliste fürs nächste Jahr steht aber ein E-Bike, dann wird das Fahrradfahren mit Lotte im Anhänger auf jeden Fall entspannter für meine Beine. Aber wenn man im Gang runtergeht und sich darüber bewusst ist, dass Gewicht am Fahrrad hängt, bekommt man den Anhänger auch ohne E-Bike gezogen. Wobei Lotte natürlich auch ein eher leichter Hund ist. 🙂

Croozer Enna Dog

Mehr zum Croozer Dog Enna

Für Lotte ist die Wahl auf den Croozer Dog Enna in der Farbe Sundown Yellow gefallen – die Farbe sieht nicht nur super schön aus, sondern passt witzigerweise auch absolut perfekt zu Lottes Fellfarbe. 😀 Der Anhänger ist gedacht für mittelgroße Hunde bis 35 Kilo. Bei Croozer findet man übrigens eine praktische Übersicht, welcher Anhänger für welche Hundegröße geeignet ist.

Der Croozer Dog ist wirklich super hochwertig und hat mich schon auf den ersten Blick komplett überzeugt. Er hat eine AirPad® Federung, die sich den Straßenverhältnissen anpasst und sowohl federt als auch dämpft. So werden auch unebene Wege abseits der Straße komfortabler – und durch die geländetaugliche Bereifung kann man diese Wege auch ohne Probleme fahren. 🙂

Besonders schön finde ich, dass man nicht nur hinten den Einstieg für den Hund öffnen kann, sondern auch vorne und oben Reißverschlüsse hat, um zu öffnen. Diese Cabrio-Öffnungen ermöglichen, dass man von fast jeder Seite aus an den Hund herankommt. Netzgitter vorne, hinten und seitlich sorgen außerdem für jede Menge frische Luft.

Auf- und Anbau am Fahrrad

Den Fahrradanhänger aufzubauen ist relativ leicht macht. Man bekommt eine ausführliche Anleitung mit Bildern dazu, die einen Schritt für Schritt durch den Aufbau führen. Für den Aufbau wird der Anhänger zunächst „entfaltet“, denn verschickt wird er platzsparend zusammengefaltet. Übrigens kann man den Anhänger „per Knopfdruck“ auch jederzeit wieder zusammenfalten, sodass man ihn auch sehr gut transportieren und beispielsweise mal mit in den Urlaub nehmen kann.

Als nächstes werden der mitgelieferte Stoßdämpfer sowie die Räder montiert. Um den Anhänger am Fahrrad befestigen zu können, wird noch die Deichsel am Anhänger sowie die Achskupplung am Hinterrad des Fahrrads angebracht. Ich hab mir beim Aufbau zur Sicherheit von meinem Onkel helfen lassen, immerhin soll Lotte auch sicher sitzen. 🙂

Dadurch, dass man die Kupplungen einzeln nachbestellen kann, kann man den Fahrradanhänger auch an mehreren Fahrrädern nutzen. Für’s Anbringen braucht man nämlich nur diese Kupplung am Hinterrad. Und damit auch für jedes Fahrrad was dabei ist, gibt es direkt über 30 unterschiedliche Kupplungen.

Fahrrad fahren mit Hund Croozer

Zubehör für den Fahrradanhänger

Für den Croozer Dog gibt es auch ganz viel praktisches Zubehör. Eine absolute Empfehlung ist das Hundebett, das perfekt in den Anhänger passt. Zum einen hat der Hund es so bequemer im Anhänger, zum anderen kann man das Bettchen auch jederzeit rausnehmen und separat als Hundebett nutzen. Beispielsweise, wenn man im Urlaub ist oder länger eine „Outdoor-Pause“ macht. Lotte hat sich in dem Bettchen auf jeden Fall direkt wohl gefühlt.

Auch total praktisch für unterwegs ist das Packfach, das man quasi „unterm Dach“ des Anhängers anbringen kann. So hat man zusätzlichen Stauraum für seine Touren. In dem Packfach kann man beispielsweise direkt das zusammengefaltete Regenverdeck verstauen, damit man das griffbereit hat, falls man unterwegs von einem Regenschauer überrascht wird. Das Regenverdeck ist natürlich wasserdicht und hat zusätzliche Reflexstreifen für bessere Sichtbarkeit trotz schlechtem Wetter. Vielleicht ebenfalls spannend für euch: die Faltgarage, falls der Anhänger draußen abgedeckt werden soll sowie das Buggy-Set, um den Fahrradanhänger zum Buggy umzubauen.

Fahrt ihr mit eurem Hund Fahrrad? Läuft er am Rad mit oder greift ihr auch gerne auf einen Fahrradanhänger zurück, vielleicht auch nur für einen Teil der Strecke?

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