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Shiba Inu Lotte
Shiba Inu

3 Shiba-Besitzer, 3 Fragen: Der Shiba und das Training

Jeder, der sich schon mal mit der Rasse „Shiba Inu“ auseinander gesetzt hat, weiß, dass die süßen Füchse ganz schön eigen sind. Einen „will-to-please“ sucht man hier vergeblich, was aber nicht heißt, dass man mit Shibas nicht super trainieren kann – man muss nur die richtige Strategie finden und sich damit anfreunden, dass ein Shiba Dinge stets erstmal hinterfragt.

Obwohl mir oft auffällt, wie ähnlich andere Shibas Lotte in ihrem Verhalten und ihren Eigenarten sind, tickt natürlich dennoch jeder Hund anders. Für einen kleinen Einblick in die Rasse gibt es daher nun 3 Fragen an 3 Shiba-Besitzer.

Corinna mit Yuna & Jessi mit Bailey

Zu Corinna gehört die zweijährige, hübsche Yuna. Corinna wird Lehrerin und besonders beeindruckend finde ich immer, wie sie ihren Alltag im Referendariat und das Leben mit Hund vereinbart. Auf Corinnas Instagramaccount the.shiba.blog bekommt ihr Einblicke in ihr gemeinsames Leben, Erziehungstipps und natürlich jede Menge schöne Bilder zu sehen. 🙂

Jessi ist die Besitzerin der süßen Bailey. Bailey ist nur ein kleines bisschen älter als Lotte und sie erinnert mich so oft an mein eigenes Shiba-Mädchen. Bailey ist außerdem wahrscheinlich der kleinste Shiba, den ich je gesehen habe. 😀 Wenn ihr das Leben des Shiba-Zwergs verfolgen wollt, dann schaut doch mal bei bailey_content vorbei. 🙂

Corinna & Yuna
Jessi & Bailey

Erzähl mal…

Was konnte dein Shiba auch ohne „Training“ schnell richtig gut? 

Corinna (the.shiba.blog): Es gab nichts, was Yuna ohne Training direkt konnte, aber ihr ist das Apportieren super leicht gefallen. Sie ist sehr verspielt und das haben wir uns vom Welpenalter an direkt zunutze gemacht. Dadurch, dass sie dabei richtig Spaß hatte, ging es unglaublich schnell und hat sehr wenig richtiges Training benötigt.

Jessi (bailey_content): Eindeutig die Leinenführigkeit. Sie hat eigentlich nie wirklich an der Leine gezogen. Ich glaube, sie ist zu empfindlich und sensibel für den Druck und passt sich daher immer so an, dass die Leine nie Zug aufbaut. Das genieße ich sehr, denn bei meinem ersten Hund war das eine große Baustelle. 

Svenja (lottesabenteuer): Lotte war von Anfang an sehr gut darin, alleine zu bleiben. Ich hab es natürlich dennoch in kleinen Schritten aufgebaut und anfangs nur ganz kurz mal den Raum verlassen, aber Lotte hatte da eigentlich nie ein Problem mit. Die Freude ist aber immer riesig, wenn ich wieder komme. 🙂

Woran werdet ihr wahrscheinlich immer arbeiten?

Corinna (the.shiba.blog): Wir haben sogar 2 Baustellen, die uns immer begleiten werden. Das 1. ist die Aufregung bei Hundebegegnungen und mit Menschen, die sie schon kennt. Sei es nur der Hund, der an uns vorbeiläuft oder die Menschen, die wir besuchen gehen. Yuna fährt da recht schnell hoch. 

Das 2. ist der Freilauf. Es gibt einfach Situationen, in denen ist die Abrufbarkeit noch nicht 100% da, deshalb wird das eventuell immer ein Punkt sein. Wir haben in beiden Fällen unsere Wege gefunden, damit ruhig und besonnen umzugehen, arbeiten aber trotzdem immer an einer Lösung. Vielleicht aber weniger aktiv, als noch am Anfang.

Jessi (bailey_content): Ich weiß gar nicht ob ich etwas als richtige Baustelle bezeichnen kann. Bailey hat einige Eigenarten wie z.B. dass sie kein Geschirr trägt, weil sie dann draußen aus Frust nicht mehr ansprechbar ist. Daran arbeiten wir aber nicht. Ich habe das so akzeptiert. Ich finde, man muss nicht immer alles lösen, sondern sich manchmal auch auf den Hund und seine Grenzen einlassen. Insbesondere bei einem Shiba. 

Das andere ist ihre Geräuschempfindlichkeit, die etwas willkürlich ist. Silvester ist gar kein Thema, dafür aber der Toaster. Da würde ich ihr gerne die Angst nehmen und sie unterstützen ein selbstbewussterer Hund zu sein. 

Svenja (lottesabenteuer): Bei Lotte ist es der Rückruf. Wir haben schon riesige Fortschritte gemacht, die sich vor allem dadurch ergeben haben, dass Lotte und ich über die Jahre eine sehr enge Bindung aufgebaut haben.

Lotte ist allerdings ein sehr eigenständiger Hund, deswegen hat sie als Junghund kaum darauf geachtet, wo ich eigentlich bin. Das ist mittlerweile anders, sie schaut nach mir und gibt acht. Es gibt Tage, an denen ist Lotte super aufmerksam und auf mich fixiert – an solchen klappt auch der Freilauf sehr gut. An anderen Tagen hat Lotte nur die Nase auf dem Boden kleben und alles ist absolut spannend – dann bleibt die Leine dran. Man lernt mit der Zeit, seinen Hund zu lesen und „gute und schlechte Tage“ zu erkennen – die haben wir selbst immerhin auch. 🙂

Welcher Trick oder welches Kommando macht deinem Vierbeiner richtig viel Spaß?

Corinna (the.shiba.blog): Da Yuna das Tricksen richtig Spaß macht, gibt es tatsächlich mehrere. Ich glaube, sie springt unheimlich gerne auf Kommando auf Gegenstände drauf. Aber auch Kommandos wie Männchen oder High-Five mag sie total gerne. Hauptsache Bewegung und keine Langeweile.

Jessi (bailey_content): Alles was mit Bewegung zu tun hat. Auf etwas springen, tanzen, Baum Touch. Hauptsache Aktion und danach den Ball als Belohnung. 

Svenja (lottesabenteuer): Lottes allerliebste Tricks sind auf jeden Fall Männchen machen und Winken. Da Lotte ein kleiner Clown ist, mischt sie beide Tricks auch gerne – Wink-Männchen sozusagen.

Rassecheck: Typisch Shiba Inu?

Schaut man sich unterschiedliche Rasseprofile an, tauchen vor allem ein paar Schlagworte immer wieder auf – dazu gehören eigensinnig und schlau, aber auch der berühmt-berüchtigte Jagdtrieb. Aber ist Lotte eigentlich „typisch Shiba Inu“? Lotte in einem kleinen Rassecheck findet ihr hier.

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